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Schloss Welsperg und Burgruine Thurn
Im Pustertal, an der Einmündung des Gsieser Tales erhebt sich nordöstlich von Welsberg Schloss Welsperg und auf dem gegenüberliegendem Hügel die Burgruine Thurn.
Eine hübsche Rundwanderung verbindet die beiden Burgen. Die Wanderung führt von Welsberg auf der einen Seite des Gsieserbaches ein Stück talein, weiter zum Dorf Taisten und von dort wieder zurück nach Welsberg. Nur 10 Gehminuten oberhalb des Dorfes erhebt sich stolz auf einer steil abfallenden Felsterrasse die Burg Welsperg. Ältestes Element der Burg ist der ungewöhnlich hohe Bergfried, dessen Bau im Jahre 1126 begonnen und 1140 abgeschlossen wurde. Kurz darauf entstand der Palas mit den Wirtschaftsgebäuden und die romanische Kapelle. Während des 15. und 16. Jh. wurde die Burg erheblich erweitert und umgebaut. Die Herren von Welsperg gehören zu den bedeutendsten adeligen Familien Tirols. Sie besaßen die Jurisdiktion im Umfang der Gerichte Welsberg und Heinfels, Vogteirechte im Pustertal und Sterzing sowie Güter in Innichen. Im Jahre 1765 zerstörte ein Brand Großteile des Palas und der Wirtschaftsgebäude. Das oberste Stockwerk des Palas wurde dann abgetragen und der Dachstuhl wurde auf die heutige Höhe herabgesetzt. Von da an blieb die Wehranlage mehr oder weniger sich selbst überlassen.
Seit einigen Jahren aber hat sich das „Kuratorium Schloss Welsperg“ zur Aufgabe gesetzt, dieses bedeutende Kulturdenkmal zu erhalten. Das Schloss kann von Juni bis September besichtigt werden.
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