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Interessantes rund um die Tradition des Räucherns

Räuchern
Brauch des Räucherns in Südtirol
Wie Myrre, Weihrauch und Kräuter das Leben der Menschen beeinfluss(t)en…

Der Brauch des Räucherns

   
Finster ist die Nacht und der Wind rüttelt an den Türen und Fenstern. In der Stube flackern die Kerzen und die Familie wandelt im Kerzenschein mit einer Räucherpfanne, aus welcher duftender Rauch aufzieht, durch das heimelige Haus.

In der Zeit von der Wintersonnenwende bis zum Dreikönigstag beginnt wieder die Zeit der sogenannten Raunächte. Von den ursprünglich 12 Hauptraunächten blieben aber nur vier bestehen: Die Thomasnacht am 21. Dezember, der Heilige Abend, die Silvesternacht und die Dreikönigsnacht vom fünften auf sechsten Jänner. Schenkt man dem heidnischen Volksglauben Aufmerksamkeit, so soll in jenen Nächten ein auf ewig verdammtes Geisterheer sein Unwesen treiben.
Mit dem Ausräuchern von Haus, Hof und Stall schützte man sich von den Verdammten und vor jedem Unglück. Der Rauch sollte nicht nur Schutz bieten, sondern auch reinigen und desinfizieren – auch die Pest versuchte man mit Räucherharzen einzudämmen.

Menschen damals wie heute nutzten das Räuchern nicht nur um die Luft in ihren Behausungen zu reinigen und um Nahrungsmittel haltbar zu machen, sondern auch für medizinische, religiöse und magische Zwecke. Während beispielsweise in Tibet, Indien, China und Japan das Räuchern zu zeremoniellen und ritualen Zwecken bis heute aufrechterhalten wurde, geriet die Kunst des Räucherns in weiten Teilen Europas zunehmend in Vergessenheit.

„Raachn“ in Südtirol


In vielen Tälern, auf Bauernhöfen und in ländlichen Gegenden zieht auch heute noch die ganze Familie mit einer Räucherpfanne oder einem Gefäß mit Glut, geweihten Kräutern und Weihrauch und mit Weihwasser durch das ganze Haus. Am häufigsten geräuchert wird am Heilig Abend, in der Silvesternacht und in der Nacht zum 6. Januar.

Im Räuchertopf befinden sich neben Weihrauch und Myrre, die verschiedensten Kräuter mit unterschiedlichen Wirkungen. Ein kleiner Überblick: Das Holz des Apfelbaums wirkt reinigend und belebend, Beifuß beruhigt die Nerven, Birkenholz stärkt den Mut, Fichte hilft bei Atemwegserkrankungen, Holunder hebt die Stimmung, Kamille und Lavendel besänftigen und Majoran hilft bei Trauer und Angst.
Bei der Auswahl der Kräuter sollte nicht übertrieben werden, nur so viele wie zwischen zwei Finger Platz haben.

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